Das andere Theater

Ihr macht die Kunst – wir den Papierkram

SMartAt – Das Büro für KünstlerInnen und Kreative stellt sich vor

Mittwoch, 10. Oktober 2018

15:00 – 17:00 Uhr

Das andere Theater

Orpheumgasse 11

8020 Graz

 

Viele Selbständige bestreiten als EinzelkämpferInnen ihren Arbeitsalltag und die damit verbundenen bürokratischen Mühen und existentiellen Risiken. Das ist nicht mehr nötig. Eine Vision ist Realität geworden: Seit drei Jahren nimmt die solidarökonomische Genossenschaft SMartAt KünstlerInnen und Kreativen administrative Arbeit ab.

Erfahren Sie mehr über SMart und wie Sie SMart arbeiten können am Mittwoch, 10. Oktober von  15-17 Uhr im Das andere Theater, Graz, mit Sabine Kock und Lisa Pointner. Am Donnerstagvormittag, 11. Oktober, wird es die Möglichkeit zu Einzelberatungen geben. Hierfür Bitte um Anmeldung bei sabine.kock@smart-at.org.

SMart setzt sich auf ganz neuartige und gleichzeitig praktische Weise für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen von KünstlerInnen und selbständigen Kreativen ein. Das Projekt verbindet die Freiheit selbständiger Tätigkeit mit sozialer Sicherheit: es bietet die Möglichkeit, in der eigenen Genossenschaft angestellt zu arbeiten.

SMartAt unterstützt seine Mitglieder in vertrags-, steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Fragen und übernimmt administrative Tätigkeiten wie Projektplanung, Finanzen und Controlling. Es federt das unternehmerische Risiko von KünstlerInnen ab, indem es eine Zahlungsgarantie und Ausfallhaftung übernimmt.

SMart – societé mutuelle pour les artistes – wurde 1998 in Brüssel gegründet mit der Idee, Anstellungsverhältnisse in einem Sektor zu ermöglichen, der geprägt ist von kurzfristig wechselnden, oft projektbezogenen Beschäftigungsverhältnissen, die im Bereich freier Kunst zumeist auf Werkvertragsbasis abgehandelt werden.

Mittlerweile geht der Horizont von SMartAt über Kunst und Kultur hinaus. Es versteht sich als Projekt für alle Arbeitsbereiche, für die kurzfristig wechselnde und projektbezogene Arbeitsverhältnisse gelten.

Aktuell wächst in Europa ein internationales Netz von SMart-PartnerInnen: in Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, Österreich, den Niederlanden, Schweden, Spanien und Ungarn mit über 85.000 Mitgliedern/Usern.

 

Das Projekt SmartAtMobility, ein neues online Informationsportal www.smartatmobility.com informiert in Österreich lebende KünstlerInnen zu Leben und Arbeiten im Ausland und umgekehrt KünstlerInnen aus dem Ausland über die Arbeitsbedingungen hier.

Wir freuen uns auf Euch!

NEWSOFFAKTIONSTAG: «WEM GEHÖRT DER ÖFFENTLICHE RAUM»

Aktionstag öffentlicher Raum

Freiraum für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt? Erweitertes Wohnzimmer, Diskursraum und Raum des Zusammenkommens? Oder Ort für Events, die sich nicht alle leisten können und deren Veranstalter Profit machen? Was soll der öffentliche Raum in Graz sein?
Wer hat Platz, wer kann sich ihn leisten? Wer ist sichtbar, wer macht sich lautstark bemerkbar, wer verschwindet?

Wir starteten im öffentlichen Raum selbst eine performative Erkundung, proklamierten Manifeste, regten zum Diskurs an. Alle Nutzerinnen und Nutzer des Stadtraums waren herzlich willkommen, ebenso wie Vertreterinnen und Vertreter von Medien, Politik und Verwaltung. Gemeinsam mit dem HAUS der ARCHITEKTUR Graz, der MANAGERIE & Verein Stadtteilprojekt ANNENVIERTEL und Grazer Theater- und Performanceschaffenden stellten wir die Stadtpolitik in Frage und zeigten andere Wege auf, öffentlichen Raum zu gestalten.

MIT MANIFESTEN VON:
Joachim Hainzl (Sozialpädagoge und Sozialhistoriker, Verein xenos Graz)

Elina Kränzle (Interdisciplinary Centre for Urban Culture and Public Space, TU Wien)

Goro Osojnik (head of Ana Monro Theatre, Ljubljana) 

Heidrun Primas und Franziska Hederer (Leiterin des Forums Stadtpark)

Info: Das andere Theater | +43(0)316/720216 | office@dasanderetheater.at
http://dasanderetheater.at/

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newsOFFstyria 2017

  newsOFFstyria

Programm

Dienstag, 12. September 2017
12.09.2017    20:00    Gruppe DAGMAR, Graz    «LETZTE WEIHNACHTEN. EIN TOTENTANZ»

Der Roseggerhof, 8044 Roseggerweg 154

Mittwoch, 13. September 2017
13.09.2017    20:00    zweite liga für kunst und kultur, Graz    «DIE ALEX IDENTITÄT»

KF UNI Graz-Hörsaal C, 8010 Universitätsplatz 6

Donnerstag, 14. September 2017
14.09.2017    11:00    Das Andere Theater, Graz    NEWSoff-AKTIONStag

8020 Südtirolerplatz

14.09.2017    20:00    Das Planeten Partyprinzip, Graz    «MAGIC HOUR TIME MACHINE»

ehem. Landesdruckerei, 8010 Sauraugasse 4

Freitag, 15. September 2017
15.09.2017    17:00    ELECTRICO 28, Graz/Barcelona    «FULL HOUSE»

Innenhof, 8020 Griesplatz 20

15.09.2017    20:00    Das Planeten Partyprinzip, Graz    «MAGIC HOUR TIME MACHINE»

ehem. Landesdruckerei, 8010 Sauraugasse 4

Samstag, 16. September 2017
16.09.2017    17:00    ELECTRICO 28, Graz/Barcelona    «FULL HOUSE»

Innenhof, 8020 Annenstrasse 61

16.09.2017    20:00    Lederhaas/Fernandez, Graz    «PRESSURES OF THE HEART»

Kristallwerk, 8051 Viktor-Franz-Strasse 9

 

 Alle Details zum Festival-Programm finden Sie unter:
 

PA: Stadt Graz baut mehrjährige Förderungen aus und gewährt Inflationsabgeltung

In der vergangenen Woche wurden die Summen der mehrjährigen Fördervereinbarungen veröffentlicht, die ein wichtiges Instrument der Stadt Graz zur Unterstützung kontinuierlicher künstlerischer und kultureller Tätigkeit darstellen. Den politischen Verantwortlichen, namentlich der ehemaligen Stadträtin Lisa Rücker und Stadtrat Dr. Günter Riegler ist es gemeinsam mit dem Kulturamt gelungen, eine Inflationsabgeltung von 2,5% für alle Fördervertragssummen unter 170.000 € zu ermöglichen. Damit setzen sie ein Zeichen gegen die prekären Arbeitsbedingungen im Kulturbereich und sind Vorbild für andere Städte, die Länder und den Bund.

Außerdem sind 12 Vereine neu und 3 wieder hinzugekommen (darunter 6 aus dem Bereich Theater/Tanz/Performance). Ein Verein wurde aus nicht nachvollziehbaren Gründen nicht aufgenommen.
In Summe erhalten 70 Kulturvereine/-initiativen mehrjährige Fördervereinbarungen, wofür die Stadt Graz 3.778.800 Euro ausgibt. 3 Initiativen haben sich aufgelöst, eine bekommt stattdessen eine Jahresförderung, nur eine wurde gekürzt, einige substantiell erhöht.

Auch wenn die Absicherung diesmal nur für zwei Jahre garantiert ist (Dies war auch 2012/13 der Fall, d.h. immer wenn die Evaluierung über eine Legislaturperiode hinaus geht. So soll den Verantwortlichen Gestaltungsspielraum eingeräumt werden.) hat sich Stadtrat Riegler bereits dazu bekannt, am Modell der mehrjährigen Förderungen festzuhalten.

PA: Offener Brief an Hermann Schützenhöfer

Offener Brief vom 20. April 2017 an LH Hermann Schützenhöfer anlässlich seiner Bemerkung bei der Pressekonferenz vom 18. April nach dem Rücktritt von Kultur – und Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann und der Präsentation seiner Nachfolgerin Barbara Eibinger-Miedl

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer,

„Wenn sie die Kultur nehmen will, hat sie sie“*

Mit abermaligen Erstaunen und Bestürzung stellen wir fest, wie wenig Interesse die ÖVP der Kultur im Land Steiermark entgegen bringt.

Als „Anhängsel“ fristet die Kultur schon längere Zeit ihr Dasein in ÖVP geführten Ressortbündeln. Doch dieses Ressort, das mehr Budget zur Verfügung hat als die Wirtschaft und der Tourismus zusammen, bei der Pressekonferenz zur Bestellung der neuen Landesrätin sogar zu vergessen, zeugt von fehlendem Bewusstsein für den gesellschaftlichen Stellenwert von Kunst und Kultur.

Die Steiermark braucht hier eine Person, der ein breites Kulturangebot in Graz und in den  Regionen, eine lebendige Kunst- und Kulturszene
und ein reger und regelmäßiger Austausch mit Kulturschaffenden eine Angelegenheit von gesellschaftsdurchdringender Wichtigkeit ist.
Mit der Bitte um Stellungnahme verbleiben wir mit besten Grüßen,
IG Kultur Steiermark und Das andere Theater

*Zitat LH Hermann Schützenhöfer / PK 18.4.2017

Kleine Zeitung schrieb am 21.4.2017

Mag. Christopher Drexler ist nun seit 25. April 2017 Landesrat für Kultur – neben Gesundheit, Pflege und Personal.

Hier die Stellungnahme von LH Hermann Schützenhöfer

Bewerbung newsOFFstyria

newsOFFstyria – Bewerbungskriterien
Erstmalig 2017 in Graz – geplant vom 12.-16. September 2017

Bedingungen: Einreichung des Konzepts per Mail bis zum 30.11.2016.
Einreichungen an:  fasshuber@theaterland.at
Kontakt: Peter Faßhuber 0664/8347407

Es muss eine Premiere sein. Bevorzugt werden zeitgenössische Texte bzw. Umsetzungsformen aus den Bereichen Theater, Performance bzw. Tanztheater;
Uraufführung ist jedoch keine absolute Bedingung.
Die Projekte müssen im Rahmen der zur Verfügung gestellten Mittel realisierbar sein. Die Gruppen kümmern sich eigenständig um Förderungen zur vollständigen Finanzierbarkeit des Projekts sowie um die Auswahl und Adaption des Spielortes, der ja in der Folge (nach der Premiere) weiter bespielt werden soll.
Die Einnahmen der Premiere gehen an theaterland steiermark.
Nennung auf folgenden Programmzetteln etc. „in Kooperation mit theaterland steiermark“

Jury:  Künstlerische Leitung theaterland steiermark + 2 JurorInnen, die nicht in direkter künstlerischer Beziehung zu Graz stehen, jedoch die Szene einschätzen können. 2017: Christoph Rech und Felizitas Kleine

Auswahl: Sollte bis 31.1. 2017 erfolgt sein.

Danach werden die ausgewählten Gruppen verständigt und eingeladen.

theaterland steiermark: Durchführung einer Premierenwoche in Graz incl. angemessener Bewerbung derselben

Geboten werden:
Anteiliges pauschales Produktionsbudget (max. 10.000,- | nach Größe des Projektes)
4 – 5 Projekte können eingeladen werden
Täglich 1 Premiere zur Primetime
Pressearbeit
Premierenfeier im Festivalzentrum
Dialogveranstaltungen in Kooperation mit DAT
Eventuell Einladung einer Gastgruppe wie bei bestOFF (hängt vom Budget ab)
Technischer Support für die Premierenwoche
Einladung von nationalen und internationalen Beobachtern

Weitere Infos:
PDF: Gesprächsnotiz newsOFFstyria

PDF: newsOFFstyria Konzeptpapier

Theaterland Steiermark GmbH | Hauptstraße 7a | 8762 Oberzeiring | www.theaterland.at

Generalversammlung 2016

Am 21.6.2016 hat unsere Generalversammlung stattgefunden. In diesem Rahmen haben wir einen neuen Vorstand gewählt:

Obmann: Klaus Seewald
Stellvertreterin: Christina Lederhaas
Kassierin: Gudrun Maier (neu)
Schriftführerin: Christina Scheutz

Ed. Hauswirth haben wir mit einem großen Dankeschön für die jahrelange Arbeit verabschiedet.
Wir möchten uns hiermit bei allen, die mit viel Engagement, Zeit und Überzeugung im Verein mitarbeiten herzlich zu bedanken!

Das Protokoll und der Bericht 2015/16 können im Büro angefragt werden.

Novelle Kulturfördergesetz Land Steiermark

Das Kultur- und Kunstförderungsgesetz von 2005, das Vorbild für viele andere Bundesländer war, wird zum bereits dritten Mal seit 2012 novelliert. Bei der Durchsicht zeigt sich eine Verengung des einst offenen Kulturgesetzes mit gesellschaftspolitischem Anspruch und eine Reduzierung auf den Kunstbegriff. Substanzielle Änderungen in Bezug auf mehr Transparenz und die Umstrukturierung des Beiratssystems – langjährige Forderungen von Kulturschaffenden – unterbleiben.
Am Donnerstag 2. Juni wurde von Das andere Theater und der IG Kultur Steiermark in einer Presseaussendung auf die Mängel und Forderungen aufmerksam gemacht.

Das andere Theater schließt sich der Stellungnahme der IG Kultur Steiermark zur Novelle des KuKuFöG-2005 vollinhaltlich an.
Besonders unterstützen wir folgende Forderungen:
– verpflichtende schriftliche Begründung bei Ablehnung des Förderantrages und Reduktion der beantragten Fördersumme
– Transparenz der Bestellung der Mitglieder des Kulturkuratoriums sowie der Fachbeiräte
– Aufwertung des FachexpertInnen-Gemiums zu einem Förderbeirat und Reduktion der Agenden des Kulturkuratoriums

Stellungnahme_KuKuFöG_Novelle_Das andere Theater

Die Presseaussendung, sowie die Begutachtung der IG und andere Stellungnahmen sind abrufbar auf:

http://igkultur.mur.at/kulturpolitik/novelle-kulturkunstfoerderungsgesetz-2016/

Der Artikel der Kleinen Zeitung zum Thema findet sich auf:

http://igkultur.weblog.mur.at/igkultur/uploads/2016/06/Kleine-Zeitung_Novelle-KuKuF%C3%96G_03062016.pdf

Next Generation – Vernetzungs- und Informationstreffen für junge Theaterschaffende

Wir möchten euch herzlich zu einem Treffen ins Probenhaus einladen.

Und zwar am 11. Februar 2016 (gleich nach Spleen)
um 15:00
im Raum 1B, Probenhaus, Orpheumgasse 11, 8020 Graz

Themen:
– Was ist Das andere Theater, wann, wie, wieso ist es entstanden?
– Welche Services bieten wir an?
– Welche Organisationen gibts sonst noch, die für euch interessant sind
(IGFT, LAUT!, …)?
– Wie sieht eure Theaterwelt aus? Was können wir für euch tun?
– Was sind eure nächsten Projekte? Wo braucht ihr Unterstützung?
– Was könnt ihr für das DaT tun?

Wir werden auch ein paar alte Hasen und nicht mehr ganz junge Junge einladen, die euch sicher gute Tipps geben können und aus der mittlerweile langjährigen Geschichte der Freien Theater in Graz plaudern können.

Bitte leitet diese Einladung an alle weiter, die das Treffen
interessieren könnte.

Wir bitte um eine kurze Anmeldung per Email oder Facebook und freuen uns auf euch!

Katharina, Christina und Barbara vom DaT

Auf Facebook: Next Generation – Vernetzungs- und Informationstreffen für junge Theaterschaffende

spleen*graz Rahmenprogramm 2016

DAS ANDERE THEATER UND SPLEEN*GRAZ LADEN zu EINBLICKE
Wie arbeiten TheatermacherInnen in Europa und darüber hinaus? Wie gestaltet sich deren Arbeitsprozess? Welche Erfahrungen kann man teilen? Einige Theatergruppen und spleen-Gäste erzählen aus ihrem Arbeitsalltag, von ihren Projekten und ausgewählten Inspirationen.

Wann: So, 7. Februar / 11:00
Wo: spleen*hotspot (Theater im Bahnhof), Elisabethinergasse 27a, 8020 Graz

spleen*graz 4.-8.Februar 2016
Internationales Theaterfestival für junges Publikum
www.spleengraz.at

WORKSHOP MIT JOKE LAUREYNS
Bei spleen*graz ist die belgische Theatermacherin Joke Laureyns mit ihrem vielgespielten und –gepriesenem Stück „Rau“ zu Gast (7. und 8. Februar jeweils 18 Uhr im TTZ Graz). Im Workshop stellt sie ihre Ansätze in ihrer Tanztheaterarbeit speziell mit Kindern und Jugendlichen vor.

Joke Laureyns studierte Philosophie und Theologie. Nach mehreren Jahren als Workshop-Leiterin für kreatives Schaffen durch Bewegung und Tanz gründete sie ihre eigene Compagnie kabinet k in Gent. Seither arbeitet sie als Choreografin zusammen mit ihrem Partner Kwint Manshoven. Seit Anbeginn wurden ihre Stücke sowohl für Erwachsene als auch für Kinder präsentiert. Mit verschiedenen Partnern in Flandern kreierte sie zahlreiche Tanzstücke, bei denen Kinder die Bühne mit professionellen TänzerInnen teilen, u.a.: „i see you“ (2012), „Unfold“ (2009) eine Koproduktion mit Kopergietery (Gent), „Einzelgänger (-)“ (2008) und „Questo Ricordo“ (2006) mit der Compagnie CC Hasselt (Limburg), das auch bei ImPulsTanz 2006 zu sehen war. Neben ihrer choreografischen Tätigkeit leitete sie die Ateliers und Projekte für Kopergietery als Teil des künstlerischen Teams (2003 – 2008). Nach wie vor hält sie Workshops für Kinder und Jugendliche bei Kopergietery, in Schulen und anderen Organisationen. Ihr einzigartiger Zugang zu Tanz mit und für Kinder ermöglicht ihr eine Tätigkeit als Vortragende und Dozentin für Tanz-StudentInnen,  PädagogInnen und KünslerInnen.

Wann: Di, 9. Februar von 10 bis 16 Uhr
Wo: Theater am Ortweinplatz, Ortweinplatz 1, 8010 Graz
Kombipreis: Ticket für „Rau“ und Workshop: 20,-
Anmeldung: info@spleengraz.at, 0316/ 846094

DIALOG: WIDER DIE HEILE WELT?

Theater für junges Publikum: Experimentierfeld oder moralische Anstalt?
„Ich möchte nicht, dass meine Kinder mit dem Thema Homosexualität konfrontiert werden – sie können das nicht einordnen, das verwirrt sie.“ Eltern
„100 Mal am Tag sagen wir den SchülerInnen, das sie das nicht sagen dürfen, und dann hören sie es auf der Bühne!“ Lehrerin
„Mein Anspruch ist es Kunst für Kinder zu machen, die nichts beschönigt, sondern sich ehrlich mit einem Thema auseinandersetzt. Ich habe das Gefühl, unser Publikum driftet in einen neuen Konservatismus ab.“  Theatermacherin

Auf der Suche nach Themen und Formen, die für junge Menschen relevant sind, stehen TheatermacherInnen immer wieder vor der Frage: Was ist eigentlich die Aufgabe des Theaters für junges Publikum? An den Verbindungslinien zwischen Kunst und Pädagogik, Vermittlung und Partizipation vertritt jede/r seinen eigenen Standpunkt: PädagogInnen, KünstlerInnen, Eltern, das junge Publikum und glaubt zu wissen, was zu tun ist. Aber wer bestimmt letztlich, welche Werte und auch wie diese auf der Bühne verhandelt und vermittelt werden? Wie weit darf sich die Kunst für junge Menschen aus dem Fenster lehnen? Haben alternative Sichtweisen auf die Welt, provokante Fragestellungen, unbequeme Themen, realistische, mitunter auch „harte“ Darstellungen der Wirklichkeit, Alltagssprache und vielleicht sogar Schimpfwörter einen berechtigten Platz auf der Bühne oder im Gegenteil nichts dort verloren? Sollten sie zu Gunsten einer Idealisierung hintangestellt werden, um die ZuschauerInnen nicht mit „falschen Role models“ zu konfrontieren, aus Rücksichtnahme auf den Bildungsanspruch, vielleicht auch aus einer Verantwortlichkeit heraus, das Publikum zu schützen?

Ehrlich und kontrovers möchten wir über diese Fragen diskutieren und laden TheatermacherInnen, PädagogInnen, Eltern, Publikum und alle Interessierten dazu ein, sich zu beteiligen!

Wann: Sa, 6. Februar / 11:00
Wo: spleen*hotspot (Theater im Bahnhof), Elisabethinergasse 27a, 8020 Graz

MASTERCLASS THEATERPÄDAGOGIK
Einladung zur vierten Masterclass | Was heißt echte Partizipation?

Die vierte Masterclass: Theaterpädagogik setzt sich mit dem Themenkomplex der „Partizipation“ auseinander. Neben dem gemeinsamen Austausch umfasst das Programm der Masterclass einen sechsstündigen Workshop mit der Theaterpädagogin Frederike Dengler.

Wann: Sa, 06. Februar ganztags und So, 07. Februar von 9:30 bis 13:00
Wo: Das andere Theater (Orpheumgasse 11, 8020 Graz) bzw. spleen*hotspot (Theater im Bahnhof), Elisabethinergasse 27a, 8020 Graz

Nähere Infos & Anmeldung: www.assistej.at

Das andere Theater • Orpheumgasse 11 • 8020 Graz • Austria • Telefon: +43 (0) 316 72 02 16 • Email: office(at)dasanderetheater.at