Das andere Theater

Einladung „Ein Kuss unter Fremden. 1. Versuch“ – Symposium zur Situation von Gastspielen in der Steiermark

theaterland steiermark, Das andere Theater und der Kulturverein TAG theateragenda
laden im Rahmen des bestOFFstyria Festivals 2015 herzlich ein:

„Ein Kuss unter Fremden. 1.Versuch“ – Symposium zur Situation von Gastspielen in der Steiermark

 Im Zuge eines Roundtables beim bestOFFstyria Festival 2014 in Graz wurde das Thema „Gastspieltätigkeit von den Theatern in den steirischen Regionen“ und die diesbezüglichen Probleme der finanziellen und organisatorischen Unterstützung diskutiert. Sehr schnell wurde klar, dass der Wunsch nach einem Projekt zur Ankurbelung der Gastspieltätigkeit in der Steiermark gegeben ist.

So formierte sich in Kooperation von Das andere Theater und dem Kulturverein TAG theateragenda die Idee eines Projekts mit dem Arbeitstitel „Nachhaltigkeit“, dessen Aufgabe es ist, dass man die Rahmenbedingungen für Gastspiel in der Steiermark verbessert.

 Beim Symposium werden an Hand von Impulsreferaten Erfahrungen mit Theater in den Regionen und das Konzept Gastspieltätigkeit aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und diskutiert, best practice Beispiele aufgezeigt und Informationen über Gastspielförderung vermittelt.

Des Weiteren freuen wir uns, allen Teilnehmern eine modifizierbare Gastspielmappe präsentieren zu dürfen. Die Mappe gibt den freien, professionellen Theatern die Möglichkeit, sich und ihre gastspielfähigen Stücke zu präsentieren.

Ziel des Symposiums ist es, einen Raum für Begegnung und Kennenlernen zu schaffen, ein Netzwerk aus Gemeinden, KulturveranstalterInnen und Kunstschaffenden aufzubauen, um einen kulturellen Austausch zu ermöglichen und professionelles, freies Theater sichtbarer zu platzieren.

 Datum: 10. September 2015

Zeit: 10:00 bis 16:30 Uhr

Ort: Forum Stadtpark, Stadtpark 1, 8010 Graz

 

Um Anmeldung unter office@dasanderetheater.at wird gebeten.

Offener Brief_Kürzungen der mittelfristigen Förderungen

Offener Brief betreffend die Kürzungen der mittelfristigen Förderungen im freien Theaterbereich

Sehr geehrter Herr Landesrat Dr. Buchmann!
Sehr geehrtes Kulturkuratorium!

Seit kurzem liegen die Ergebnisse der mittelfristigen Fördervereinbarungen für den Zeitraum 2016 bis 2018 vor.
Grundsätzlich begrüßen wir die Tatsache, dass junge Theater, welche sich in den letzten Jahren einen Namen gemacht haben, mit höheren Fördergeldern bedacht wurden und so ihre künstlerische Arbeit zu schätzen gewusst wird.
Diese finanziellen Mittel ermöglichen einen ersten Schritt aus der Prekarität, wobei man dennoch festhalten muss, dass trotz alledem geregelte Anstellungsverhältnisse nicht möglich sind.

Andererseits wurden auch viele künstlerisch vielgeschätzten Theaterinstitutionen um ein Vielfaches gekürzt. Und diese Ergebnisse lassen an vielen Ecken und Enden schockierte und ratlose Gesichter zurück. Planungssicherheit haben Sie versprochen, finanzielle Einschränkungen und eine von Unsicherheit geprägte Aussicht auf die Zukunft sind gekommen!

Die mittelfristigen Fördervereinbarungen sollten die „Rahmenbedingungen für die vielfältige freie und regionale Szene“ schaffen und den Kulturschaffenden „ein korrektes und zukunftsorientiertes Management ihrer Aktivitäten sichern und das Land Steiermark als verlässlichen Partner mit transparenten Entscheidungsgrundlagen positionieren“. So lautet der zitierte Text der Ausschreibung.

Wir als Interessensvertretung der freien Theaterszene Steiermark fragen uns, wie es in Anbetracht der vorliegenden Ergebnisse für KünstlerInnen möglich sein soll, zukunftsorientiert zu arbeiten, wenn die beschlossenen Summen stark gekürzt wurden?
Wie kann es sein, dass Theater mit internationaler Reputation um ein Viertel und mehr gekürzt werden und somit auch Arbeitsplätze der KünstlerInnen der Förderschere zum Opfer fallen?

Auf Basis der auf Ihrer Homepage http://www.kultur.steiermark.at veröffentlichten Listen zu den Fördersummen haben wir 41 Theaterbetriebe in der Steiermark herausgenommen und die genehmigten Summen für die Förderperiode 2016 – 2018 mit den genehmigten Fördersummen für die Periode 2013 – 2015 verglichen.
Der Vergleich dieser Summen zeigt, dass 17 Theaterbetriebe gekürzt wurden und jeweils 12 Institutionen gleich geblieben sind oder gar erhöht wurden.
Ebenso zeigen die Werte auf, dass mehrere Theater betroffen sind, die bemüht sind, das Theater in die Steirischen Regionen zu bringen und somit BesucherInnen einen Theatergenuss auch in ihrer Gemeinde oder in ihrer Region zu ermöglichen, der ihnen ansonsten verwehrt geblieben wäre oder mit einem hohen Zeit- und Kostenfaktor für die Anreise in die größeren Städte verbunden gewesen wäre. Gerade die Kürzungen in diesem Bereich stehen in einem großen Widerspruch zu den von Ihnen im Call formulierten Richtlinien bezüglich der regionalen und vielfältigen Szene in der Steiermark und dem dezidiert gewünschten Steiermark-Effekt und Bezug.
Beim letzten Roundtable im Zuge des bestOFFstyria Festivals 2014 wurde von Seiten der KulturveranstalterInnen als auch den Kulturschaffenden der Wunsch geäußert, die Gastspieltätigkeit in der Steiermark verstärkt anzukurbeln und die Rahmenbedingungen dafür zu verbessern und neue Konzepte zu erarbeiten.
Aber wie sollen zukünftig mehr Gastspiele ermöglicht werden – ergo Verdienstmöglichkeiten für die Theater geschaffen werden – wenn regionale Kulturinitiativen wie beispielsweise das Kulturviech in Rottenmann keine Förderung mehr bekommen?
Wie soll Gastspieltätigkeit angekurbelt werden, wenn die Fördergelder für Theaterfestivals in der Steiermark um bis zu 20 Prozent gekürzt wurden?

Als würden diese Einschnitte noch nicht reichen, hat die Tatsache, dass alle im Kulturkuratorium vertretenen Institutionen keinerlei Kürzungen hinnehmen mussten, im Gegenteil, diese sogar höhere Fördergelder verzeichnen konnten, einen schalen Beigeschmack bei den übrigen AntragsstellerInnen hinterlassen. Das Missfallen all jener Institutionen, die diese Vorgehensweise als sehr fragwürdig erachten und den Wunsch nach einer Änderung des Entscheidungsprozesses in Hinblick auf die Fördergelder äußern, ist verständlich.
Wir als VertreterInnen der freien Theater fordern, dass künftig Kürzungen begründet werden und man den Dialog mit den Ansuchenden sucht. Dies möge eine höhere Transparenz gewährleisten und somit auch die Möglichkeit schaffen, auf Vorschläge und/oder konstruktive Kritik des Kulturkuratoriums einzugehen. Dies könnte ein erster Schritt dahingehend sein, das fehlende Vertrauen in das Kulturkuratorium herzustellen und zukünftig ein gutes Miteinander zu schaffen.
Des Weiteren schließen wir uns den Wünschen der IG Kultur und diversen anderen InitiativenvertreterInnen an, dass das Kulturkuratorium und die Entscheidungsfindung bezüglich der Förderhöhen umstrukturiert werden sollen.

Mit den besten Grüßen
Für Das andere Theater
Andrea Egger – Dörres & Katharina Dilena
Geschäftsführung Das andere Theater

Die Gießkanne ist am verdunsten …

Offener Brief an den Kulturlandesrat Dr.Buchmann!

Sehr geehrter Herr Landesrat!

Die Sparwut im Bereich der Kulturförderung in der Steiermark gefährdet
die Existenz von bisher ohnehin bescheiden geförderten Theaterschaffenden!
Die im Februar 2015 vom Landtag beschlossenen Jahres- und Projektförderungen des Landes Steiermark für Freie Theater schockieren.
Bei etablierten Theatern ohne einen mehrjährigen Fördervertrag wurden die Fördersummen für das Jahr 2015 einfach weitergeschrieben, obwohl mehr und größere Projekte umgesetzt werden und Formationen wie die Rabtaldirnln und viele andere national wie international großes Ansehen genießen.
Jene Theater, die ohnehin schon wenig bekommen haben, wurden aus unverständlichen Gründen um teilweise bis zu 50% gekürzt.

NachwuchskünstlerInnen, die sich in den letzten Jahren einen Namen
gemacht, mit geringen finanziellen Mitteln interessante Theaterprojekte aufgebaut haben, erhalten nun gar nichts mehr – und das bei einem laut LR Buchmann „konstanten Budget für die Freie Szene“ durch Umschichtungen von den „Großen“ zu den „Kleinen“.

„Wenig“ bedeutet Fördersummen zwischen 2.000 und 5.000 Euro. So wird
erwartet, dass Theater mit einem Beitrag des Landes Steiermark von 1.000
bis 2.000 Euro ein Theaterstück produzieren und aufführen. Geht man vom
Prinzip der Drittelförderung aus (1/3 je Gebietskörperschaft: Bund,
Länder, Gemeinden) und berücksichtigt man, dass vom Bund sehr wenig in
die Steiermark fließt (rund 4% des Kulturbudgets), so stehen vielen Theatern
unter 5.000 Euro für eine Produktion zur Verfügung.
Eine mittlere Produktion mit 2-3 SchauspielerInnen verursacht bei fairen
und professionellen Gagen Kosten von ca. 20.000 Euro.

Kriterien wie Eigenleistungen (manche Theater erwirtschaften bis zu 44%
ihrer Mittel selbst), Internationalität, Förderung von Jugend oder
Initiativen in den Regionen, die in den Ausschreibungen und im
kulturpolitischen Auftrag an das Kulturkuratorium gefordert werden,
zählen letztendlich nicht.
So wurde ein Festival für Figurentheater in Gleisdorf von 5.500 auf
3.000 Euro gekürzt – 2.500 Euro,die hier sehr schmerzen, insgesamt aber nur ein
„Tropfen auf dem heissen Stein“ sind.

Zur Erinnerung: LR Buchmann in der Kleinen Zeitung am 23.10.2010: „Mein
Wort gilt für alle: Wir werden sicher nicht bei den sogenannten Kleinen
zu sparen beginnen, weil da ja ohnehin wenig bis nichts zu holen ist“

Zudem ist ein eklatantes Ungleichgewicht zwischen den einzelnen
Fördersummen zu bemerken: Eine Wiederaufnahme eines Kinderstücks aus
Niederösterreich erhielt im Jahr 2014 25.000 Euro an Kulturfoerderung (entgegen der
Empfehlung des Kulturkuratoriums!), ein seit Jahren in der Steiermark
arbeitendes Kindertheater bekommt für eine Neu-Produktion 1.000 Euro
(angesucht waren bescheidene 4.000 Euro).
Und dabei heißt es, dass man weg wolle vom „Gießkannenprinzip“, das
allen etwas, aber nicht genug zum Überleben beschert.
Wer eine Förderung bekommen hat, und sei sie auch noch so gering,
hat auch kein Anrecht auf eine Vorsprache beim Kulturkuratorium – friss
oder stirb!

Eine Konsequenz:
SchauspielerInnen melden sich arbeitslos, damit sie finanziell noch über
die Runden kommen. Natürlich produzieren sie nebenbei, denn das ist ja
ihr Beruf. Nur leben können sie davon nicht.

Damit sind die in den letzten Jahren kontinuierlich fortschreitende
Professionalisierung und die damit einhergehende Schaffung von
Arbeitsplätzen in der Freien Theaterszene in Gefahr!

Dass die Freien Theater gleichwertig neben dem Schauspielhaus stehen,
beweist eine Erhebung von Das andere Theater für die Jahre 2009 bis
2012. Durchschnittlich besuchten 234 Personen pro Tag Stücke der
Freien Theater, das Schauspielhaus hatte mit all seinen Bühnen in der
Saison 2012/13 durchschnittlich 235 BesucherInnen am Tag.

Die Fördersummen liegen dabei bei 1,5 Mio. für die Freie Szene und 15
Mio. für die Theaterholding (Schauspielhaus, Oper, Next Liberty, 698
Besucher/Tag).
Der Eigenwirtschaftsanteil des Schauspielhauses liegt bei 16%.

Wir fordern das Kulturkuratorium und den verantwortlichen Landesrat Buchmann auf:

  • – Die Rolle der Freien Theater in Graz und der Steiermark endlich
    anzuerkennen und im Kulturbudget entsprechend abzubilden.
  • – Für angemessene Fördersummen zu sorgen, damit professionell gearbeitet
    werden kann und faire Gagen bezahlt werden können.
  • – Die eingereichten Budgets als realistische Angaben und nicht als
    utopische Wunschvorstellungen zu werten und die Förderungen
    dementsprechend zu gewähren.

Mit den besten Grüßen
Für den Vorstand „Das andere Theater“
Andrea Egger-Dörres & Katharina Dilena (GF „Das andere Theater“)

Quelle: Regierungsbeschlüsse, Land Steiermark Regierungssitzung vom
12.2.2015
Eigenangaben von Grazer/Steirischen Theatern
PS: Das Ansuchen war bis 1.11.2014 einzureichen, die Bescheide ergingen
fast 4 Monate später, für Projekte die teilweise schon im April 2015
stattfinden.

 

Dieser Offene Brief erschien auch in der GIFT 1/2015 und auf der Plattform theaterpolitik.de

http://www.theaterpolitik.de/index.php/diskurse/das-freie-theater-die-alternative/429-die-giesskanne-ist-am-verdunsten

http://www.freietheater.at/index.php?page=service&subpage=gift

 

10 Jahre “Das andere Theater”

Die gesellschaftliche Relevanz des freien Theaters

Überall beherrscht die Krise den Diskurs, und innerlich stellt sich die Frage, worauf man verzichten wird, wo man sich beschneidet und was ein unerlässlicher Bestandteil des eigenen Lebens ist. Wir glauben, dass sich solche Fragen auch in größeren Zusammenhängen stellen. Es herrscht die landläufige Meinung, dass Kunst und Kultur keine überlebensnotwendigen Dinge sind. Naturgemäß können wir diese Ansichten nicht teilen und beziehen daher die Position, dass Kunst und Kultur Lebensmittel für eine aufgeklärte Gesellschaft sind. Dies gilt es zu sich zu nehmen, zu genießen und zu reflektieren.

Daher nimmt “Das andere Theater” sein 10jähriges Bestehen zum Anlass, einen Diskurs über die gesellschaftliche Relevanz des freien Theaters zu führen. In wirtschaftlich und politisch unübersichtlichen Zeiten wird es immer wichtiger, die soziale, gesellschaftliche und politische Relevanz freier Theater sichtbar und für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Das freie Theater bietet auf unterschiedlichsten Ebenen Möglichkeiten zur Kommunikation und Partizipation – nicht nur für die am Produktionsprozess Beteiligten, sondern auch für das Publikum bzw. am gesellschaftlichen Prozess interessierte Personen. Daher ladet “Das andere Theater” alle am System Beteiligten ein, dieses Jubiläumsjahr für eine breite Diskussion zum Thema zu nutzen, um gemeinsam aufzuzeigen, in wie fern das freie Theater zu einer demokratischen Gesellschaft beiträgt.

Programm

14.März 2009: Fahrt ins Blaue

13.Mai 2009, 16:00, Die prekären Freiheiten im Freien Theater, KSG

9.und 11.September 2009: bestOFFstyria Dialogveranstaltungen:

Die Relevanz des Freien Theaters am 9.9.2009 um 11.00 Uhr
Vernetzung in Theater und Tanz am 11.9.2009 um 11.00 Uhr

1.Dezember 2009: Fest im TTZ

Fahrt ins Blaue

1.Jubiläumsveranstaltung zu 10 Jahre “Das andere Theater”
Sa, 14. März 2009

Am 14. März gegen 10:30 versammelten sich die Mitfahrenden am Parkplatz neben der Grazer Oper. Der Bus stand schon bereit und es konnte losgehen. Ein kurzer Abstecher in die GVB-Garage in der Kärntnerstraße und ein Buswechseln (das Mikrophon im Bus hatte einen Wackelkontakt) erhöhten noch die gebotene Spannung – denn schließlich wusste niemand, wo die Reise nun wirklich hin ging – ab ins Blaue!

Einmal auf der Autobahn, begrüßte Reiseleiter Ed Hauswirth die Mitreisenden und erläuterte kurz, wie es zur Fragestellung des Jubiläumsjahres gekommen war: Worin besteht die Relevanz des freien Theaters heute? Beim Jour Fix mit Kulturstadtrat Wolfgang Riedler im Herbst 2008 war diese Frage aufgetaucht, die “Das andere Theater” mit seinem diesjährigen Schwerpunkt gerne stellen und beantworten möchte.

Besonderen Mut erwies dann Tasos Zembylas, der als einer der ersten “Buslektoren” zuerst sicherheitstechnische Fragen in den Raum warf. Er wählte schließlich die sichere Variante, während seines Impulsreferates sitzen zu blieben, um eine etwaige Vollbremsung unbeschadet zu überstehen. (Sein Referat liegt schriftlich vor und kann gerne im “Das andere Theater”-Büro angefordert werden.)

Zwei, drei Kurven trennten uns nach den Schlussworten von Tasos Zembylas noch von unserem Zielort – der Heurigenschenke “Zum Sterngucker” in Auersbach bei Feldbach. Strahlender Sonnenschein begrüßte die Reisenden und alle waren sichtlich erfreut über die schöne Aussicht, die gute Luft und die lockere Atmosphäre.

Nach einem kurzen Tratsch an der frischen Luft und einer Zigarette folgte der zweite inhaltliche Teil der Reise. Im Gespräch mit Ed Hauswirth und mit Ausschnitten aus zwei Theaterproduktionen lieferte Florian Malzacher einen Abriss über die Produktionsbedingungen im deutschsprachigen und im internationalen freien Theater (Auch dieses Referat liegt schriftlich vor und kann gerne im “Das andere Theater”-Büro angefordert werden.).

Nach viel geistigem Input war es nun Zeit, auch für das leibliche Wohl der Mitfahrenden zu sorgen, und so schritten alle zu Tisch, wo schon eine wunderbare Brettljause auf uns wartete. Während des Essens und beim anschließenden Verdauungsspaziergang durch die schöne Oststeiermark war noch viel Zeit zum Diskutieren, sich Kennenlernen und Ideen Austauschen bis es schließlich mit dem Bus wieder zurück nach Graz ging. Zum Abschied überreichte Ed Hauswirth allen Mitreisenden ein kleines Präsent aus seiner Plattenkiste.

Reiseleiter: Ed. Hauswirth (Vorstand “Das andere Theater”)
Vortragende: Tasos Zembylas (Institut für Kulturmanagement, Wi

professionell prekär?

Produktionsbedingungen in der (Freien) Theaterarbeit und wie sie anders werden können

Bundesland-Tour der Interessengemeinschaft Freie Theaterarbeit

Das andere Theater und die IG Freie Theaterarbeit laden herzlich ein:

Mo, 8. November – Theater im Bahnhof
(Elisabethinergasse 27a, Graz) – in Kooperation mit IG Kultur Steiermark

16:30 Szene-Treff/Infoveranstaltung

19:00 Podiumsdiskussion: Gratis ist nicht. Gerechte Bezahlung und wie wir sie erreichen können

Di, 9. November
10:00 – 12:00 Beratungen nach Voranmeldung

Ansprechpartnerin: Katharina Dilena, office@dasanderetheater.at

Berichte und Unterlagen

Bericht zur Veranstaltung mit weiterführenden Links
Bericht aus Sicht der IG Kultur Steiermark
Podiumsdiskussion “Gratis ist nicht” zum Nachhören
Radio Steiermark 7vor7 Kulturjournal vom 9.11.2010
Richtgagenbroschüre als PDF
Aus den Bundesländern
Einladungsflyer zu den Veranstaltungen in den Bundesländern
Livemitschnitt der Podiumsdiskussion „Theaterland Niederösterreich“

Im November begibt sich die IGFT auf eine Reise durch die neun Bundesländer Österreichs. Gemeinsam mit den BundeslandsprecherInnen hat das Team der IGFT Inhalte und Formate für die Tour entwickelt und auf Spezifika im jeweiligen Bundesland abgestimmt.

professionell prekär? bietet auf der Reise durch Österreich drei verschiedene Formate für Diskussion, Information und Vernetzung rund um das Thema Produktionsbedingungen für Theater, Tanz und Performance – im Spagat zwischen Selbstständigkeit und Anstellung – mit der Zielsetzung, die Rahmenbedingungen zu verbessern. Wir werden über die kulturpolitischen Neuerungen im Feld der darstellenden Kunst, als Folge der Interministeriellen Arbeitsgruppen (IMAG‘s), die Vereinbarkeit von unselbstständiger und selbstständiger Tätigkeit, Neuerungen im Schauspielergesetz und im Sozialversicherungs- und Künstlersozialversicherungsgesetz informieren. Eine Richtgagenbroschüre für den freien Theaterbereich, von Tristan Jorde und Sabine Kock für die IGFT verfasst, wird präsentiert und auf der Ebene der monetären Entgeltung von Theaterarbeit für Diskussions-Zündstoff sorgen.

Informationsveranstaltungen

Die Informationsveranstaltungen haben bewusst den Zusatz Szene-Treff, um die Intention, bei diesen Zusammenkünften der Vernetzung und dem Austausch über die Situation vor Ort Raum zu geben, klar auszudrücken. Stärkere Vernetzung, Arbeit miteinander, Ressourcenteilung, Synergie-Nutzung und -Entwicklung sind im Hinblick auf die schlanken Budgetmöglichkeiten im freien darstellenden Bereich bis hin zu Veranstaltungsorten und Mittelbühnen an Bedeutung gewinnende Themen für professionell im Bereich tätige Menschen – aber auch solche die in Zukunft in diesem Bereich arbeiten wollen; gerade in Zeiten von knapper werdenden Finanzressourcen. Das unterstreichen auch die Kooperationen mit der IG KIKK (Interessengemeinschaft der Kulturinitiativen in Kärnten/Koroska), der IG Kultur Steiermark und der Kulturvernetzung Niederösterreich, die damit erste Akzente der für 2011 geplanten österreichweiten fair-pay-Kampagne der IG Kultur Österreich setzen. Ein weiteres Signal dafür, wie brennend das Thema Bezahlung und Entlohnung im Kunst- und Kulturbereich ist – wie sehr sich die Situation in den letzten Jahren im negativen Sinn verschärft hat.

Podiumsdiskussionen

Die Podiumsdiskussionen setzen entlang der oben beschriebenen Inhalte IMAGs, Schauspielergesetz und Richtgagenbroschüre spezielleren Bezug zur Situation von freiem Theater- und Kulturschaffen im jeweiligen Bundesland. Weitere Informationen, z. B. wer bei den Diskussionen am Podium sitzt, finden Sie in Kürze auf der Homepage der IGFT (www.freietheater.at) bzw. informieren wir darüber im kostenlosen e-mail-newsletter der IGFT (sollten Sie diesen in Zukunft erhalten wollen, reicht ein kurzes e-mail an office@freietheater.at).

Individuelle, kostenlose Beratungen

Mit im Reise-Handgepäck befindet sich der Beratungs-Wissensschatz der IGFT-Mitarbeiterinnen und der jeweiligen BundeslandsprecherInnen. Am Vormittag nach den Abendveranstaltungen bieten diese in jedem Bundesland, jeweils von 10-12 Uhr kostenlose, individuelle Beratungen zu folgenden Themenkomplexen an:

Ø IG-Netz

Ø Buchhaltung und Steuerrecht

Ø Pressearbeit

Ø Sozialversicherung

Ø Vereinsgründung und Vereinsrecht

Ø Sponsoring

Ø Künstler-Sozialversicherungsfonds

Ø Subventionseinreichungen

Ø AMS

Ø Projektorganisation

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um vorherige Terminkoordination inklusive der Angabe, zu welchem Thema (Themen) Sie Beratung suchen – bei entsprechender Nachfrage ist eine Ausweitung der Beratungszeiten möglich. Terminanfragen an Carolin Vikoler, c.vikoler@freietheater.at, 01/403 87 94.

Außerdem stehen wir und die BundeslandsprecherInnen für Gespräche mit PolitikerInnen und VertreterInnen der Politik zur Verfügung.

Diese Informations- und Diskussionstour durch Österreich wird durch Projektfinanzierungen der ÖSTIG und des bmukk ermöglicht – wir bedanken uns an dieser Stelle herzlich für die Finanzierung von professionell prekär? Die Veranstaltungen in der Steiermark finden in Kooperation mit dem Anderen Theater und der IG Kultur Steiermark, in Kärnten in Kooperation mit der IG KIKK, in Niederösterreich in Kooperation mit der Kulturvernetzung Niederösterreich und die Podiumsdiskussion in Innsbruck in Kooperation mit und im Rahmen des Festivals theater trifft (www.theatertrifft.at) statt.

Handlungslust statt Schockstarre!

Statement zur im Raum stehenden 25%-ige Kürzung der Kulturförderungen des Landes Steiermark

Das Biotop der freien Theaterszene in Graz und der Steiermark ist durch die angekündigten Kürzungen von 25 % bei Ermessensausgaben des Landes Steiermark ernsthaft gefährdet. Bleiben Förderungen aus, sind junge, zukunftsweisende Projekte in ihrer Existenz gefährdet und die Arbeit der Arrivierten muss massiv eingeschränkt werden. Es werden Theater den Betrieb reduzieren, MitarbeiterInnen kündigen, im schlimmsten Falle sogar schließen müssen – die ohnehin knappen Budgets lassen dann kein Produzieren unter vertretbaren künstlerischen und sozialen Bedingungen mehr zu.

Unsere sich verändernde Gesellschaft braucht die Kunst als soziokulturell agierende und gesellschaftlich-utopische Kraft. Das Selbstverständnis einer europäischen Demokratie verlangt, dass man freie Kunst als Notwendigkeit begreift.

Wir fordern die künftige Landesregierung dazu auf, die Ausgaben in diesem Bereich zu Pflichtausgaben zu machen.

Das andere Theater – Interessensgemeinschaft freie Theater Steiermark

GRAZ HAT`S!

Das Probenhaus für Freies Theater wird mit der neuen Tanzebene wiedereröffnet!

Allen Sparvorgaben zum Trotz können sich die Grazer Theater- und Tanzschaffenden nach fünfjähriger Projektierungs- und Umsetzungsphase über ein modernisiertes bzw. um eine Tanzebene erweitertes Probenhaus für freies Theater und Tanz freuen. Was in anderen österreichischen Hauptstädten ein Wunschtraum von Tanz- und Theaterschaffenden bleibt – Graz hat’s!

Seit Anfang der 90er Jahre dient das Probenhaus in der Orpheumgasse 11 freien Theaterschaffenden als Trainings-, Produktions- und Begegnungsstätte. Nach fünfmonatiger Bauzeit, einer umfassenden Renovierung der Räumlichkeiten und dem Zubau der Tanzebene kann das Haus nun wieder bezogen werden.

Durch das große Engagement der Eigentümerin des Objekts und des privaten Bauträgers und die Unterstützung der Stadt Graz, die das Objekt nun anmietet, haben die Grazer Theatermacher/innen und Tänzer/innen (wieder) ihre künstlerische Heimstätte. Die Realisierung der Tanzebene bedeutet für die freie Tanz-Szene, dass endlich eine Arbeitsstruktur geschaffen wurde, die eine kontinuierliche Aufbau- und Produktionsarbeit in diesem Bereich gewährleistet.

Seit dem Jahr 2000 wird das Probenhaus für freies Theater vom Verein „Das andere Theater“, IG Freie Theater Steiermark, verwaltet – für die neu errichtete Tanzebene im 3. Stock des Probehauses zeichnet künftig die IG Tanz Steiermark verantwortlich.

Zur Eröffnung der Tanzebene und des Probenhauses möchten wir Euch/Sie sehr herzlich einladen!

Termin: Freitag, 21. Jänner 2011, 19.00 Uhr
Ort: Orpheumgasse 11, 3. Stock

Programm ab 17.00 Uhr

17.00 Uhr: 1.Stock: Manuela Rojko: GYROKINESIS-Workshop
Tanzebene 3.Stock: Stille Bewegung: Freie intuitive, integrative Tanzgruppe

17.30 Uhr: 1.Stock: TaO!-Theater am Ortweinplatz:Theaterzustelldienst: Der Soundtrack deiner Wohnung

2.Stock: Jessie Servenay & Valentin Czihak: Die vier Jahreszeiten, Tanz & Musikimprovisation

18.00 Uhr: 1.Stock: Monika Klengel/TIB Graz: Verschwinden

2.Stock: Contact-Gruppe: Contact Improvisation

19.00 Uhr: Tanzebene 3.Stock: Nach der offiziellen Eröffnung durch Stadtrat Herper, Landesrat Buchmann, Ursula Gigler-Gausterer (IG Tanz) und Ed. Hauswirth (Das andere Theater)gibt´s Musik vom Klangkünstler Manfred Tischitz und SOULBRÜDER (vorstadttheater soundsystem)

Anschl. Buffet

Künstler Abendprogramm:

Manfred Tischitz
Musikpädagoge, Obertonmusiker, Leiter verschiedener Musikensembles, Universitätslehrgang für „Harmonikale Grundlagenforschung” (Uni – Wien) Schwerpunktarbeit: Obertonmusik, Improvisations- und Aktionskunst, Theater und Musik, Wasser und Musik, Projekt- u. künstlerischer Leiter des pankratiumgmünd mit den Ausstellungen „Wasserwelt des Staunens” 2006-2007 und „WasserKLANGtRäume” 2008.

SOULBRÜDER (vorstadttheater soundsystem)

Vorstadttheater Soundsystem: SOULBRÜDER
Das Vorstadttheater Soundsystem ist die Schwester des Vorstadttheater Graz. Das Soundsystem ist ein Zusammenschluss von vier Djs (Funkimaxination, Hauwie und Mazze), die verschiedene Genres schätzen, doch tief in ihrem Herzen nur Platz für geschnalzten Funk und Soul haben. Und weil sie die zwei gar so lieben – den Funk und den Soul – werden sie auch hier und da eine kleine Anekdote von den beiden erzählen – aus Liebe eben…
Seit Herbst 2010 gibt es das Vorstadttheater Soundsystem mit dem Programm „Soulbrüder“;

http://vorstadttheater.wordpress.com

Das andere Theater | IG Tanz Steiermark, 0316/720216, www.dasanderetheater.at , http://igtanz.mur.at

Reservierungswünsche ab Jänner 2011 senden Sie bitte vorerst per E-Mail an office@dasanderetheater.at

IG Kultur Steiermark: PETITION

an die steiermärkische Landesregierung/den steierischen Landtag für eine umsichtige und nachhaltige steirische Kulturpolitik

http://www.petitiononline.com/IGkultur/petition.html

Add a PicBadge to your Facebook profile picture. It’s FREE and easy! http://www.picbadges.com/plus-25-percent/1184250/

Mit einem Anteil von lediglich 1,5% aus dem Landesbudget für den Kulturbereich ist die Steiermark bereits bisher das Schlusslicht unter den Bundesländern in Österreich. Jetzt sind alle auf diesem niedrigen Level arbeitenden steirischen Initiativen und Kunstschaffenden massiv in ihrer Existenz bedroht: Kurzsichtige Kürzungsmaßnahmen im Ausmaß von bis zu 25% sind angekündigt!. Damit nicht genug, sind die in Österreich einzigartigen Beschäftigungsmodelle für den Bildungs- und Kulturbereich bereits um 30% gekürzt worden. Sie haben in den letzten 20 Jahren hunderte von Arbeitsplätzen geschaffen und gesichert..

Der von der steirischen Landesregierung bereits begonnene Kahlschlag führt zur:

Vernichtung von Kultureinrichtungen,
Existenzbedrohung von Kunst- und Kulturschaffenden,
Niedergang der Steiermark als Standort innovativer Kulturproduktion.

Mit unserer Unterschrift appellieren wir an die steirische Landesregierung, sich auf eine kluge und nachhaltige Kulturpolitik zu besinnen und die Durchführung simpler Streichorgien sofort zu stoppen!

Wir fordern:
Die Rücknahme der Sparmaßnahmen im Kulturbereich!
Eine Kulturpolitik jenseits der Mängelverwaltung!
Die Erhöhung des Kulturbudgets um 25%!

Offener Brief!

Landesrat Buchmann – kurzsichtiges Budgetstrebertum?

Sehr geehrter Herr Kulturlandesrat Dr. Buchmann!

Entgegen allen bisherigen Ankündigungen ihrerseits, bei der Freien Szene nicht zu kürzen, sprechen die Taten bzw. Subventionsbescheide an die
Freie Theater-Szene eine andere Sprache. Lautete zunächst Ihr mehrfach auch in den Medien proklamiertes Credo: “ Wir werden sicher nicht bei
den Kleinen zu sparen beginnen, weil da ja ohnehin wenig bis nichts zu holen ist“ (Kleine Zeitung, Interview vom 23.Oktober 2010) so hat sich
scheinbar eine Einfallslosigkeit, was Einsparungspotentiale in der Kulturförderung betrifft, Ihrer bemächtigt.
Zur Veranschaulichung: Das Kulturbudget beträgt 3,7% des Gesamtbudgets, der Anteil der Freien Szene beträgt davon lediglich 0,34 % (€ 4 Mio.).
Die IG Kultur Steiermark hat errechnet, dass eine 25% Einsparung in der Freien Szene Kündigungen von 125 bis 320 Personen zur Folge hätte.

Der Vorstand von “Das andere Theater”, IG Freie Theater, fordert Sie, Herr Dr. Buchmann, auf, Ihre Kernaufgaben als Steirischer Landesrat für
Kultur zu erledigen und sich für die Finanzierung der Freien Theater-Szene stark zu machen!
Wir wünschen uns, dass mit diesem Sektor nicht achtlos umgegangen wird und durch eigentlich „budgetunwirksame“ Maßnahmen, wie Sie es selbst
bezeichnet haben, eine Demontage einer Theater-Szene stattfindet, die sich Österreich weit und international bereits mehrfach einen Namen gemacht hat.
Die in den letzten Jahren kontinuierlich fortschreitende Professionalisierung und die damit einhergehende Schaffung von Arbeitsplätzen in der Freien Theater-Szene sind in Gefahr!!

Dass Kreativität in Budgetfinanzfragen durchaus Früchte tragen kann, hat ja auch schon die am 14.Dezember 2010 im Landtag von den Parteien, auch
der ÖVP, beschlossene Presseförderung in der Höhe von € 2,5 Mio. gezeigt – offenbar für die Nachbedeckung des Wahlkampfes.

Sehr geehrter Herr Kulturlandesrat: Lassen Sie dieselbe Phantasie in Bezug auf die Finanzierung Ihres Kulturressorts walten!

Zur Erinnerung: Im Jahr 2008 wurde die Sparte „Darstellende Kunst“ von Seiten des Landes Steiermark mit rund 20,3 Mio. Euro gefördert, wobei rund € 19 Mio. Euro (93,88%) an die Theaterholding Graz/Steiermark GmbH (Schauspielhaus, Oper, Orpheum, Next Liberty, Kasematten und Dom im Berg) flossen. Nur knappe € 1,2 Mio. (5,84 %) der Fördersumme gingen an die Freie Szene, wobei die Mitglieder von Das andere Theater mit 598.800 € (2,95 %), Tanzschaffende mit € 70.000,- (0,35%), Interessenvertretungen und Vereinigungen mit € 110.000,- (0,54%) und weitere Freie Theater, Laientheater und sonstige theaterbezogene Projekte mit € 352.500,- (1,74%) gefördert wurden.

Beste Grüße
Für den Vorstand des „Anderen Theaters“
Klaus Seewald
Ed. Hauswirth
Christina Lederhaas

bestOFFstyria 2.12: Das Festival der Freien Theater

11.bis 15.September 2012, Graz

bestOFFstyria hat sich zum bedeutendsten Festival der Freien Theater in Österreich entwickelt und stellt jedes Jahr den Auftakt der neuen Spielzeit in Graz dar. Der bewährte Austragungsmodus bleibt bestehen, auch 2012 werden sechs steirische Produktionen, die außerhalb des Stadttheatersystems entstanden sind und im Zeitraum September 2011 bis Mai 2012 Premiere hatten, ausgewählt und eingeladen. Die Auswahl soll das Spektrum neuer Ansätze und Formen berücksichtigen und die Projekte sollen im internationalen Kontext überzeugen können.

Zur Festivaleröffnung zeigen wir „There Must Be Some Kind Of Way Out Of Here“ des jungen Schweizer Regieshootingstars Thom Luz. In einem Musiktheater mit Tanz, Choreografie Arthur Kuggeleyn, Musikalische Leitung Mathias Weibel, treffen sich zehn Schweizer im Hinterzimmer des Gemeindezentrums und wollen ihre Heimat abschaffen.

In der täglichen Nightline präsentieren wir Sarah Maria Bürgin und Sandro Corbat mit „Scratches“ – das bei den Ruhrfestspielen von der Presse als „Vollbad in schönster Schwermut“ beschrieben wurde.
In unserer Dialogreihe wollen wir heuer den „Heimathafen Neukölln“, Berlins neues Volkstheater, vorstellen, dessen künstlerische Leiterin, Stefanie Aehnelt auch in der bestOFFJury sein wird. Ebenso in der Jury 2012: Gunda Zeeb, Harald Posch und Jürgen Flügge.

Zum Abschluss des Festivals wird die herausragende Produktion mit dem theaterlandPREIS, dotiert mit € 7.000,—, ausgezeichnet. Der Jury bleibt es vorbehalten für eine besondereLeistung den PREIS der JURY (€ 2.000,—) zusätzlich zu vergeben.
Auch das Publikum hat die Chance zu stimmen. Der Gewinner des Publikumspreises erhält eine Gastspieleinladung zu den theaterfesten der regionen 2013.

Programm & weitere Infos: http://theaterland.at/2012/20120911/index.html

kdkp – Kunst der Kulturpolitik

Die IG Kultur Steiermark, theaterland steiermark und Das andere Theater laden herzlich zu Teil III der Vortragsreihe
“kdkp – Kunst der Kulturpolitik” ein!

Lasst euch nicht gegeneinander ausspielen
Jochen Becker (NGKB, Berlin), Seppo Gründler (V:NM, Graz), Vera Hagemann (zweite liga für kunst und kultur, Graz)
Sa, 15.09.2012 um 11:00 Uhr
Forum Stadtpark (Stadtpark 1, 8010 Graz)

Kooperation mit bestOFFstyria 2.12 (Theaterland Steiermark) und Das andere Theater (IG freie Theater Steiermark)

kdkp – Kunst der Kulturpolitik – Teil IV

Der Kampf um die Ressourcen
Jörg Vogeltanz (edition preQuel, Graz), Eva Ursprung (Schaumbad, IG Kultur Steiermark, Graz)
Do, 08.11.2012 um 17:00 Uhr
Akademie Graz (Schmiedgasse 40/1, 8010 Graz)

Die Veranstaltungsreihe wird unterstützt von Stadt Graz Kultur, Stadt Graz Wissenschaft, Land Steiermark Kultur, das andere Theater, Theaterland Steiermark, Forum Politische Bildung Steiermark
Mehr Infos unter: http://igkultur.mur.at

Das andere Theater • Orpheumgasse 11 • 8020 Graz • Austria • Telefon: +43 (0) 316 72 02 16 • Email: office(at)dasanderetheater.at