Das andere Theater

20 Jahre Das andere Theater

Wenn die alten Hasen unter den Freien Theatern ihre 30er feiern dann wissen wir: Die Interessenvertretung „Das andere Theater“ gibt’s jetzt auch schon 20 Jahre! Unglaublich bewegte 20 Jahre! Viel Ausdauer und Hartnäckigkeit haben sie gefordert, viele kleine Erfolge haben sie gebracht: Das renovierte Probenhaus samt Tanzebene, das Kristallwerk als Spielort der Freien Theater und eine halbwegs stabile Fördersituation. Strukturen die hier Dinge ermöglichen, die anderswo nicht entstehen könnten. Die Szene ist auch nach 20 Jahren vital und lebendig, bringt Neues hervor und strahlt über Österreich hinaus.
Gemeinsam möchten wir jetzt mal feiern, Luft holen für die nächsten Jahre – denn leichter wird es nicht, aber sicher gut.

Feiert mit uns am 14. September!

Programm

Um 17 Uhr laden wir euch zu einem Sektempfang im Probenhaus in der Orpheumgasse 11 ein, danach spazieren wir gemeinsam über die Mur ins KRISTALLWERK, sinnieren über Erlebtes und spinnen neue Visionen.

Ab ca. 21 Uhr, im Anschluss an die Vorstellung von „Animal Farm“, Theater Agora (Beginn 18:30 Uhr), steigt die PARTY im KRISTALLWERK.

Happy Birthday DaT!

Fotos von der Party gibt’s auf Facebook!

Bitte auf’s Foto klicken!

ERKLÄRUNG DER VIELEN

IN DER REPUBLIK ÖSTERREICH

DIE ERKLÄRUNG DER VIELEN IN DER REPUBLIK ÖSTERREICH

Banner Die Vielen

Das andere Theater hat die „Erklärung der Vielen“ bereits
unterzeichnet und ruft dazu auf, sie zu verbreiten und selbst zu unterzeichnen ‒ als Person oder als Institution; als deutliches Zeichen von Solidarität und als gemeinsame Selbstverpflichtung: Für ein Europa der Vielen!

ZUR UNTERZEICHNUNG
als Institution oder Verein Mail an: erklaerung@dievielen.at
als Einzelperson Mail an: unterstuetzung@dievielen.at

Die Kampagne „Erklärung der Vielen“ startete mit der Berliner Erklärung 2017 (dievielen.de) und ist seither als jeweils regionale Vernetzung über ganz Europa gewachsen. In Österreich möchten wir mit der ERKLÄRUNG DER VIELEN IN DER REPUBLIK ÖSTERREICH ein deutliches Zeichen für die Freiheit der Kunst setzen. Ziel ist es, den Austausch der Kulturinstitutionen und Aktiven in der Kulturlandschaft untereinander zu
intensivieren und die Gründung lokaler und überregionaler Netzwerke anzuregen. Die Unterzeichnenden und Unterstützer*innen treten gegen Rassismus und alle Formen der Diskriminierung auf. Sie setzen sich für
eine gerechte, offene und solidarische Gesellschaft ein, und sie wollen dies gemeinsam mit anderen Initiativen, Verbänden und zivilgesellschaftlichen Organisationen tun.

Gemeinsam glänzen ‒ die Rettungsdecke als Symbol der VIELEN

Ab sofort werden wir auch in Österreich sichtbar sein: Wir sind viele, jede*r Einzelne von uns! Eine Rettungsdecke am Fenster, ein glänzendes Foyer.

ERKLÄRUNG DER VIELEN IN DER REPUBLIK ÖSTERREICH
(im Wortlaut)

DIE ERKLÄRUNG DER VIELEN IN DER REPUBLIK ÖSTERREICH

WIR SIND VIELE

Unsere Gesellschaft ist eine plurale Versammlung, in der viele unterschiedliche Interessen aufeinandertreffen. Das Miteinander in einer Demokratie muss täglich neu verhandelt werden: Es geht um alle, um jede*n Einzelne*n als Wesen der vielen Möglichkeiten.

Wir begreifen Kunst und Kultur und ihre Einrichtungen als offene Räume – Räume, die Vielfalt und Mehrdeutigkeit erfahrbar machen.

In Österreich wurde schon einmal Kunst als entartet diffamiert. Kunst und Kultur wurden zu menschenverachtenden Propagandazwecken missbraucht. Menschen wurden entwertet, ihrer Existenzgrundlage beraubt, sie wurden
verfolgt, vertrieben, ermordet. Als Kunst- und Kulturakteur*innen in Österreich sind wir uns der aus der Geschichte resultierenden Verantwortung bewusst.

In der Republik Österreich steht die europäische Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten im Verfassungsrang. Wer die
europäische Menschenrechtskonvention und das rechtsstaatliche Prinzip außer Kraft zu setzen sucht, stellt die Grundpfeiler unseres demokratischen Gemeinwesens in Frage.

DIE VIELEN stehen für Vielfalt und Freiheit der Kunst. Wer dagegen polemisiert, die Vielfalt von Strukturen und Organisationen des Kunst- und Kulturbereiches gefährdet, in künstlerische Programme eingreift, durch die Androhung von Subventionskürzungen oder durch Streichungen inhaltlichen Druck auszuüben sucht, wer Veranstaltungen stört, gegen Kunst- und Kulturakteur*innen hetzt oder an einer Renationalisierung der Kultur arbeitet, widerspricht dieser gesellschaftlichen Vision und dem demokratischen Grundrecht auf Kunstfreiheit.

Wir, die unterzeichnenden Kunst- und Kulturinstitutionen, Kunst- und Kulturakteur*innen

# fördern und suchen den Dialog, bieten aber kein Podium für biologistisch-rassistische, völkisch-nationalistische Propaganda und wehren allen Versuchen, Kunst und Kultur zu instrumentalisieren;
# führen kritische Auseinandersetzungen, um Strategien zu entlarven, die demokratische Grundwerte untergraben;
# stehen gegen eine Politik der Abwertung und Ausgrenzung;
# wehren der Verrohung und Entmenschlichung der Sprache;
# verbinden uns solidarisch mit Menschen, die durch eine rechtsextreme oder rechtspopulistische Politik immer weiter an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden;
# verpflichten uns zur Solidarität mit Kunst- und Kulturinstitutionen, Kunst- und Kulturakteur*innen, die durch Hetze und Diffamierung unter Druck gesetzt werden.

Solidarität statt Privilegien.
Es geht um alle.
Kunst und Kultur bleiben frei.

SELBSTVERPFLICHTUNG

Wir, die unterzeichnenden Kunst- und Kulturinstitutionen und -vereine

# machen die ERKLÄRUNG DER VIELEN innerhalb des eigenen Arbeitsumfeldes wie auch im Rahmen der eigenen Öffentlichkeitsarbeit bekannt;
# bereiten Informationsveranstaltungen, Gespräche und Aktivitäten im Sinne der ERKLÄRUNG DER VIELEN vor und kommunizieren diese Termine über
www.dievielen.at.
# bieten Unterstützung und Raum für Austausch, bilden eine solidarische Gemeinschaft und planen gemeinsame Aktionen.

Der Glanz ist das Symbol von DIE VIELEN und soll je nach Corporate Design Anwendung in Zusammenhang mit der ERKLÄRUNG DER VIELEN finden.

Die ERKLÄRUNG DER VIELEN IN DER REPUBLIK ÖSTERREICH versteht sich als Teil der europaweiten Aktion DIE VIELEN. Sie kann durch regionale Erklärungen ergänzt werden.

 

Ihr macht die Kunst – wir den Papierkram

SMartAt – Das Büro für KünstlerInnen und Kreative stellt sich vor

Mittwoch, 10. Oktober 2018

15:00 – 17:00 Uhr

Das andere Theater

Orpheumgasse 11

8020 Graz

 

Viele Selbständige bestreiten als EinzelkämpferInnen ihren Arbeitsalltag und die damit verbundenen bürokratischen Mühen und existentiellen Risiken. Das ist nicht mehr nötig. Eine Vision ist Realität geworden: Seit drei Jahren nimmt die solidarökonomische Genossenschaft SMartAt KünstlerInnen und Kreativen administrative Arbeit ab.

Erfahren Sie mehr über SMart und wie Sie SMart arbeiten können am Mittwoch, 10. Oktober von  15-17 Uhr im Das andere Theater, Graz, mit Sabine Kock und Lisa Pointner. Am Donnerstagvormittag, 11. Oktober, wird es die Möglichkeit zu Einzelberatungen geben. Hierfür Bitte um Anmeldung bei sabine.kock@smart-at.org.

SMart setzt sich auf ganz neuartige und gleichzeitig praktische Weise für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen von KünstlerInnen und selbständigen Kreativen ein. Das Projekt verbindet die Freiheit selbständiger Tätigkeit mit sozialer Sicherheit: es bietet die Möglichkeit, in der eigenen Genossenschaft angestellt zu arbeiten.

SMartAt unterstützt seine Mitglieder in vertrags-, steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Fragen und übernimmt administrative Tätigkeiten wie Projektplanung, Finanzen und Controlling. Es federt das unternehmerische Risiko von KünstlerInnen ab, indem es eine Zahlungsgarantie und Ausfallhaftung übernimmt.

SMart – societé mutuelle pour les artistes – wurde 1998 in Brüssel gegründet mit der Idee, Anstellungsverhältnisse in einem Sektor zu ermöglichen, der geprägt ist von kurzfristig wechselnden, oft projektbezogenen Beschäftigungsverhältnissen, die im Bereich freier Kunst zumeist auf Werkvertragsbasis abgehandelt werden.

Mittlerweile geht der Horizont von SMartAt über Kunst und Kultur hinaus. Es versteht sich als Projekt für alle Arbeitsbereiche, für die kurzfristig wechselnde und projektbezogene Arbeitsverhältnisse gelten.

Aktuell wächst in Europa ein internationales Netz von SMart-PartnerInnen: in Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, Österreich, den Niederlanden, Schweden, Spanien und Ungarn mit über 85.000 Mitgliedern/Usern.

 

Das Projekt SmartAtMobility, ein neues online Informationsportal www.smartatmobility.com informiert in Österreich lebende KünstlerInnen zu Leben und Arbeiten im Ausland und umgekehrt KünstlerInnen aus dem Ausland über die Arbeitsbedingungen hier.

Wir freuen uns auf Euch!

NEWSOFFAKTIONSTAG: «WEM GEHÖRT DER ÖFFENTLICHE RAUM»

Aktionstag öffentlicher Raum

Freiraum für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt? Erweitertes Wohnzimmer, Diskursraum und Raum des Zusammenkommens? Oder Ort für Events, die sich nicht alle leisten können und deren Veranstalter Profit machen? Was soll der öffentliche Raum in Graz sein?
Wer hat Platz, wer kann sich ihn leisten? Wer ist sichtbar, wer macht sich lautstark bemerkbar, wer verschwindet?

Wir starteten im öffentlichen Raum selbst eine performative Erkundung, proklamierten Manifeste, regten zum Diskurs an. Alle Nutzerinnen und Nutzer des Stadtraums waren herzlich willkommen, ebenso wie Vertreterinnen und Vertreter von Medien, Politik und Verwaltung. Gemeinsam mit dem HAUS der ARCHITEKTUR Graz, der MANAGERIE & Verein Stadtteilprojekt ANNENVIERTEL und Grazer Theater- und Performanceschaffenden stellten wir die Stadtpolitik in Frage und zeigten andere Wege auf, öffentlichen Raum zu gestalten.

MIT MANIFESTEN VON:
Joachim Hainzl (Sozialpädagoge und Sozialhistoriker, Verein xenos Graz)

Elina Kränzle (Interdisciplinary Centre for Urban Culture and Public Space, TU Wien)

Goro Osojnik (head of Ana Monro Theatre, Ljubljana) 

Heidrun Primas und Franziska Hederer (Leiterin des Forums Stadtpark)

Info: Das andere Theater | +43(0)316/720216 | office@dasanderetheater.at
http://dasanderetheater.at/

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newsOFFstyria 2017

  newsOFFstyria

Programm

Dienstag, 12. September 2017
12.09.2017    20:00    Gruppe DAGMAR, Graz    «LETZTE WEIHNACHTEN. EIN TOTENTANZ»

Der Roseggerhof, 8044 Roseggerweg 154

Mittwoch, 13. September 2017
13.09.2017    20:00    zweite liga für kunst und kultur, Graz    «DIE ALEX IDENTITÄT»

KF UNI Graz-Hörsaal C, 8010 Universitätsplatz 6

Donnerstag, 14. September 2017
14.09.2017    11:00    Das Andere Theater, Graz    NEWSoff-AKTIONStag

8020 Südtirolerplatz

14.09.2017    20:00    Das Planeten Partyprinzip, Graz    «MAGIC HOUR TIME MACHINE»

ehem. Landesdruckerei, 8010 Sauraugasse 4

Freitag, 15. September 2017
15.09.2017    17:00    ELECTRICO 28, Graz/Barcelona    «FULL HOUSE»

Innenhof, 8020 Griesplatz 20

15.09.2017    20:00    Das Planeten Partyprinzip, Graz    «MAGIC HOUR TIME MACHINE»

ehem. Landesdruckerei, 8010 Sauraugasse 4

Samstag, 16. September 2017
16.09.2017    17:00    ELECTRICO 28, Graz/Barcelona    «FULL HOUSE»

Innenhof, 8020 Annenstrasse 61

16.09.2017    20:00    Lederhaas/Fernandez, Graz    «PRESSURES OF THE HEART»

Kristallwerk, 8051 Viktor-Franz-Strasse 9

 

 Alle Details zum Festival-Programm finden Sie unter:
 

PA: Stadt Graz baut mehrjährige Förderungen aus und gewährt Inflationsabgeltung

In der vergangenen Woche wurden die Summen der mehrjährigen Fördervereinbarungen veröffentlicht, die ein wichtiges Instrument der Stadt Graz zur Unterstützung kontinuierlicher künstlerischer und kultureller Tätigkeit darstellen. Den politischen Verantwortlichen, namentlich der ehemaligen Stadträtin Lisa Rücker und Stadtrat Dr. Günter Riegler ist es gemeinsam mit dem Kulturamt gelungen, eine Inflationsabgeltung von 2,5% für alle Fördervertragssummen unter 170.000 € zu ermöglichen. Damit setzen sie ein Zeichen gegen die prekären Arbeitsbedingungen im Kulturbereich und sind Vorbild für andere Städte, die Länder und den Bund.

Außerdem sind 12 Vereine neu und 3 wieder hinzugekommen (darunter 6 aus dem Bereich Theater/Tanz/Performance). Ein Verein wurde aus nicht nachvollziehbaren Gründen nicht aufgenommen.
In Summe erhalten 70 Kulturvereine/-initiativen mehrjährige Fördervereinbarungen, wofür die Stadt Graz 3.778.800 Euro ausgibt. 3 Initiativen haben sich aufgelöst, eine bekommt stattdessen eine Jahresförderung, nur eine wurde gekürzt, einige substantiell erhöht.

Auch wenn die Absicherung diesmal nur für zwei Jahre garantiert ist (Dies war auch 2012/13 der Fall, d.h. immer wenn die Evaluierung über eine Legislaturperiode hinaus geht. So soll den Verantwortlichen Gestaltungsspielraum eingeräumt werden.) hat sich Stadtrat Riegler bereits dazu bekannt, am Modell der mehrjährigen Förderungen festzuhalten.

PA: Offener Brief an Hermann Schützenhöfer

Offener Brief vom 20. April 2017 an LH Hermann Schützenhöfer anlässlich seiner Bemerkung bei der Pressekonferenz vom 18. April nach dem Rücktritt von Kultur – und Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann und der Präsentation seiner Nachfolgerin Barbara Eibinger-Miedl

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer,

„Wenn sie die Kultur nehmen will, hat sie sie“*

Mit abermaligen Erstaunen und Bestürzung stellen wir fest, wie wenig Interesse die ÖVP der Kultur im Land Steiermark entgegen bringt.

Als „Anhängsel“ fristet die Kultur schon längere Zeit ihr Dasein in ÖVP geführten Ressortbündeln. Doch dieses Ressort, das mehr Budget zur Verfügung hat als die Wirtschaft und der Tourismus zusammen, bei der Pressekonferenz zur Bestellung der neuen Landesrätin sogar zu vergessen, zeugt von fehlendem Bewusstsein für den gesellschaftlichen Stellenwert von Kunst und Kultur.

Die Steiermark braucht hier eine Person, der ein breites Kulturangebot in Graz und in den  Regionen, eine lebendige Kunst- und Kulturszene
und ein reger und regelmäßiger Austausch mit Kulturschaffenden eine Angelegenheit von gesellschaftsdurchdringender Wichtigkeit ist.
Mit der Bitte um Stellungnahme verbleiben wir mit besten Grüßen,
IG Kultur Steiermark und Das andere Theater

*Zitat LH Hermann Schützenhöfer / PK 18.4.2017

Kleine Zeitung schrieb am 21.4.2017

Mag. Christopher Drexler ist nun seit 25. April 2017 Landesrat für Kultur – neben Gesundheit, Pflege und Personal.

Hier die Stellungnahme von LH Hermann Schützenhöfer

Bewerbung newsOFFstyria

newsOFFstyria – Bewerbungskriterien
Erstmalig 2017 in Graz – geplant vom 12.-16. September 2017

Bedingungen: Einreichung des Konzepts per Mail bis zum 30.11.2016.
Einreichungen an:  fasshuber@theaterland.at
Kontakt: Peter Faßhuber 0664/8347407

Es muss eine Premiere sein. Bevorzugt werden zeitgenössische Texte bzw. Umsetzungsformen aus den Bereichen Theater, Performance bzw. Tanztheater;
Uraufführung ist jedoch keine absolute Bedingung.
Die Projekte müssen im Rahmen der zur Verfügung gestellten Mittel realisierbar sein. Die Gruppen kümmern sich eigenständig um Förderungen zur vollständigen Finanzierbarkeit des Projekts sowie um die Auswahl und Adaption des Spielortes, der ja in der Folge (nach der Premiere) weiter bespielt werden soll.
Die Einnahmen der Premiere gehen an theaterland steiermark.
Nennung auf folgenden Programmzetteln etc. „in Kooperation mit theaterland steiermark“

Jury:  Künstlerische Leitung theaterland steiermark + 2 JurorInnen, die nicht in direkter künstlerischer Beziehung zu Graz stehen, jedoch die Szene einschätzen können. 2017: Christoph Rech und Felizitas Kleine

Auswahl: Sollte bis 31.1. 2017 erfolgt sein.

Danach werden die ausgewählten Gruppen verständigt und eingeladen.

theaterland steiermark: Durchführung einer Premierenwoche in Graz incl. angemessener Bewerbung derselben

Geboten werden:
Anteiliges pauschales Produktionsbudget (max. 10.000,- | nach Größe des Projektes)
4 – 5 Projekte können eingeladen werden
Täglich 1 Premiere zur Primetime
Pressearbeit
Premierenfeier im Festivalzentrum
Dialogveranstaltungen in Kooperation mit DAT
Eventuell Einladung einer Gastgruppe wie bei bestOFF (hängt vom Budget ab)
Technischer Support für die Premierenwoche
Einladung von nationalen und internationalen Beobachtern

Weitere Infos:
PDF: Gesprächsnotiz newsOFFstyria

PDF: newsOFFstyria Konzeptpapier

Theaterland Steiermark GmbH | Hauptstraße 7a | 8762 Oberzeiring | www.theaterland.at

Generalversammlung 2016

Am 21.6.2016 hat unsere Generalversammlung stattgefunden. In diesem Rahmen haben wir einen neuen Vorstand gewählt:

Obmann: Klaus Seewald
Stellvertreterin: Christina Lederhaas
Kassierin: Gudrun Maier (neu)
Schriftführerin: Christina Scheutz

Ed. Hauswirth haben wir mit einem großen Dankeschön für die jahrelange Arbeit verabschiedet.
Wir möchten uns hiermit bei allen, die mit viel Engagement, Zeit und Überzeugung im Verein mitarbeiten herzlich zu bedanken!

Das Protokoll und der Bericht 2015/16 können im Büro angefragt werden.

Novelle Kulturfördergesetz Land Steiermark

Das Kultur- und Kunstförderungsgesetz von 2005, das Vorbild für viele andere Bundesländer war, wird zum bereits dritten Mal seit 2012 novelliert. Bei der Durchsicht zeigt sich eine Verengung des einst offenen Kulturgesetzes mit gesellschaftspolitischem Anspruch und eine Reduzierung auf den Kunstbegriff. Substanzielle Änderungen in Bezug auf mehr Transparenz und die Umstrukturierung des Beiratssystems – langjährige Forderungen von Kulturschaffenden – unterbleiben.
Am Donnerstag 2. Juni wurde von Das andere Theater und der IG Kultur Steiermark in einer Presseaussendung auf die Mängel und Forderungen aufmerksam gemacht.

Das andere Theater schließt sich der Stellungnahme der IG Kultur Steiermark zur Novelle des KuKuFöG-2005 vollinhaltlich an.
Besonders unterstützen wir folgende Forderungen:
– verpflichtende schriftliche Begründung bei Ablehnung des Förderantrages und Reduktion der beantragten Fördersumme
– Transparenz der Bestellung der Mitglieder des Kulturkuratoriums sowie der Fachbeiräte
– Aufwertung des FachexpertInnen-Gemiums zu einem Förderbeirat und Reduktion der Agenden des Kulturkuratoriums

Stellungnahme_KuKuFöG_Novelle_Das andere Theater

Die Presseaussendung, sowie die Begutachtung der IG und andere Stellungnahmen sind abrufbar auf:

http://igkultur.mur.at/kulturpolitik/novelle-kulturkunstfoerderungsgesetz-2016/

Der Artikel der Kleinen Zeitung zum Thema findet sich auf:

http://igkultur.weblog.mur.at/igkultur/uploads/2016/06/Kleine-Zeitung_Novelle-KuKuF%C3%96G_03062016.pdf

Das andere Theater • Orpheumgasse 11 • 8020 Graz • Austria • Telefon: +43 (0) 316 72 02 16 • Email: office(at)dasanderetheater.at